Aktuelle Meldungen

German Fever. Beckett in Deutschland

Das deutsche literatur archiv marbach ist im Beckett-Fieber. Unter obigen Titel zeigt es vom 21. September 2017 bis zum 29. April 2018 unveröffentlichte Reisetagebücher von 1936/37, Briefe und Manuskriptentwürfe zu seiner Auseinandersetzung mit Deutschland:

Samuel Becketts Begeisterung für die deutsche Sprache und Kultur prägt sein Denken und Schreiben. Die in Kooperation mit der University of Reading entstandene Ausstellung zeigt seine Auseinandersetzung mit Deutschland in den bisher unveröffentlichten Reisetagebüchern von 1936/37, in Briefen und Manuskriptentwürfen. Becketts Inszenierungen am Schiller-Theater Berlin, seine Arbeit mit dem Süddeutschen Rundfunk, aber vor allem seine Verbindung zu Siegfried Unseld und dem Suhrkamp Verlag lenken den Blick darüber hinaus auf Becketts kulturgeschichtliche Bedeutung.

Weitere Infos auf der Homepage des Archivs.

„Ein nachdenklicher Narr“

Drei erfolgreiche Aufführungen von „Das letzte Band“ mit Valentin Jeker – und eine schöne Rezension in der HNA. Was will man mehr?

Zur Vergößerung bitte auf das Bild klicken.

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Beckett aktuell auf der documenta 14

Im Rizaris-Park (Athen) griff David Harding für die documenta 14 zwei Zeilen aus Samuel Becketts Gedicht „Cascando“ (1936) auf, um die Sehnsuchtslinien („Desire Lines“) des Parks zu markieren:

If you do not love me I shall not be loved
If I do not love you I shall not love.

Der Text in deutscher Übersetzung (Eva Hesse) lautet:

liebst du mich nicht so werd ich ich nicht geliebt
lieb ich nicht dich so werde ich nicht lieben

 

Diese Installation ist nun auch auf der documenta 14 bis 17. September in Kassel zu sehen (Kunsthochschule Kassel, auf der Seite zur Aue hin). Schon vor der Eröffnung trafen sich David Harding mit Henrike Taupitz und Konstanze Liebelt vom Vorstand auf den ‚Lines‘.

 

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Und hier noch ein Video von „Desire Line“ – aus Athen: